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Iris-Diagnose

Die Irisdiagnose ist ein diagnostisches Verfahren, das seine wesentlichen Impulse aus der Heilpraktikerschaft bekommen hat. Begründer war der ungarische Arzt Ignaz von Péczely, der im Eulenauge eine Veränderung nach einem Trauma feststellte. Später hat er dann bei seinen Patienten Struktureigenschaften der Iris bestimmten Krankheitsbildern zugeordnet und diese zunächst sehr empirischen Beobachtungen systematisiert.

So entstand auch die erste gezeichnete Topographie der Iris. Im iridologischen Sinne stellt die Topographie die geometrische Zuordnung der Organe und der anatomischen Lagebeziehung in den Iriden beider Augen dar. Seit 1873, als Péczely seine vermutlich erste Schrift zur Irisdiagnose veröffentlichte, hat sich ein stetiger Wandel vollzogen, unzählige Topographien sind herausgegeben worden und es wurde über die Lage der Organe zum Teil heftig gestritten.

Bei nüchterner Betrachtungsweise stellen wir heute fest, dass die Topographien, die von den unterschiedlichen Ausbildungsstätten derzeit genutzt werden, sich so weit angenähert haben, dass man sie ohne weiteres parallel einsetzen kann.

 

Die Begriffe Irisdiagnose und Augendiagnose werden vielfach synonym verstanden. Die reine Irisdiagnose beschränkt sich auf die Betrachtung der beiden Iriden und deren Farbe, Struktur und erkennbare Zeichen.

Augendiagnostisch kommt dann noch die Einbeziehung der Skleren dazu, vor allem die Interpretation der Gefäße in Lokalisation und Struktur. Dogmatisch sollte man hier keinesfalls arbeiten. Gerade der geübte Irisdiagnostiker wird immer wieder die Hinweise aus den Skleren in seine Diagnose mit einfließen lassen. Weiterentwickelt wurde die Irisdiagnose durch den schwedischen Pastor Nils Liljequist, der nicht nur die Topographie entscheidend weiterentwickelt hat, sondern sich erstmals systematisch mit den unterschiedlichen Augenfarben und isolierten Verfärbungen auseinandersetzte.

Ein wesentliches Merkmal der Irisdiagnose ist die Bestimmung der Konstitution, der Disposition und Diathesen, von Josef Deck, einem der wichtigsten Lehrer, meisterhaft formuliert und systematisiert. Dies berührt auch die Wurzeln der Humoralpathologie, die schon Hahnemann entscheidende Impulse gegeben hat. Die iridologische Konstitutionslehre, die zunächst nach den Augenfarben blau, braun und mischfarbig differenziert, wurde später um die Deutung von Zeichen wie Radiären, Furchen, Lakunen oder Pigmente zu Dispositionen und Diathesen erweitert.

Sektorale Topographie nach OrgansystemenDamit tut sich für den Behandler ein weites Feld auf. Damit kommen wir zu einem entscheidenden Kriterium der Irisdiagnose, der Verbesserung der Lebensqualität der Patienten durch das Aufspüren konstitutioneller Schwächen und deren gezielte Therapie. Dies schafft in vielen Fällen erst die Vorraussetzung für eine organbezogene Therapie unterschiedlicher, vor allem chronischer Krankheitsbilder, wie erfahrene Iridologen durch Fallstudien belegen.

Wie treffsicher die Irisdiagnose auch immer sein mag, darüber wird seit Jahrzehnten gestritten. Die Interpretation der vielfältigen Zeichen im Auge, der Pigmentierungen und Pupillenphänomene, das komplexe Bild der Magen-Darm-Krause liefern immer nur Hinweise, die der moderne Iridologe dann auch mit klinischer Diagnostik abklärt.

Eine akute Erkrankung zweifelsfrei aus dem Auge zu erkennen, ist aus heutiger Sicht obsolet, als Hinweisdiagnostik, vor allem als Risikobeurteilung ist die Iris- oder Augendiagnose ein hervorragendes Mittel, naturheilkundlich Patienten im Gesundungsprozess entscheidend zu fördern, dazu tragen dann die seit Jahrzehnten bewährten Komplexmittel bei, die als Komplexmittel-Serien angeboten werden. Den Kritikern der Irisdiagnostik sei ins Stammbuch geschrieben, dass wer heilt, Recht hat. Heilung und Linderung gerade chronischer Krankheitsprozesse wird von geübten Iridologen immer wieder berichtet.

Quelle: BDH - Bund Deutscher Heilpraktiker e.V.,
            Felke Institut (Iridologie 1)

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